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Rudolf Stratmann, Sommer 2016

Dieser Versuch, eine Krebs-Selbsthilfegruppe in ROW aufzubauen, findet derzeit keine Fortsetzung, die Resonanz war zu gering.

Krebs-Selbsthilfegruppe Rotenburg/Wümme

Am 9.12.2014 startete diese Selbsthilfegruppe (SHG) mit 13 Teilnehmern. Es gab in den Monaten danach mehrere Nachfolge-Sitzungen, allerdings tagte die SHG aus Krankheits- und Überlastungsgründen ab Frühjahr 2015 nicht mehr.

Nun wird ein Neuanfang gemacht: Dienstag, den 19.04.2016, 19 Uhr im Rathaus - Sitzungssaal 1, gleich hinter der Glastür im 1. Stock, die altes und neues Gebäude verbindet.

Hier ein entsprechender Artikel in der Rotenburger Kreiszeitung von Michael Krüger.

Der nächste Termin: Dienstag, den 17.05.2016, 19 Uhr im Rathaus - Sitzungssaal 1, gleich hinter der Glastür im 1. Stock, die altes und neues Gebäude verbindet.

 

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Hier die Seite von Ende 2014:

 

Selbsthilfetreffen für Lymphom- und Leukämiekranke und ihre Angehörigen im Landkreis ROW

 

Das nächste Treffen ist Dienstag, den 10.3.2015 um 19 Uhr, wieder im Gesundheitsamt Rotenburg, Bahnhofstr. 15.

(Das erste Treffen am 9.12.2014 wurde mit 13 Teilnehmern gut angenommen.

Das zweite Treffen war Dienstag, den 6.1.2015 um 19 Uhr, das dritte Dienstag, 10.3.2015)

 

GENUK e.V. ist ein Verein von Umweltkranken für Umweltkranke. Deshalb sind wir im Mai 2013 auch auf auffällige Gesundheitsstörungen von Wittorfer Bürgern aufmerksam gemacht worden.

Erzählungen über ein wahrgenommenes Ansteigen der Krebsraten in einigen Ortschaften haben uns zu einem Brief an 3 niedersächsische Ministerien bewogen, in dem wir eine Gesundheitsstudie forderten, durchaus auch mit der Fragestellung, ob und inwieweit Emissionen/Immissionen aus der Gasförderung festzustellen sind. Diese Studie wird auch nach diesem erschreckenden Ergebnis der Krebsregisterabfrage noch immer nicht in die Wege geleitet. Eine wirkliche Erklärung haben wir dafür nicht.

Zugestanden wurde uns dann Ende 2013 eine Krebsregisteranfrage, die wir auch aufgrund der Unterschriftenliste von Frau Döbel mit Forderung nach „Umweltmonitoring auf krebserregende Stoffe“ und guten Untersuchungsbedingungen in der Samtgemeinde Bothel (Bevölkerungszahl, Präsenz vieler Bohrungen u.a.) als Erstuntersuchungsgebiet für sinnvoll angesehen haben. Das Ergebnis ist bekannt.

Was aber in der öffentlichen Diskussion um diese „Krebsfälle“ nicht vorkommt ist die für jeden betroffenen Menschen (und dessen Angehörige) sehr einschneidende Veränderung der Lebensqualität.

Deshalb wollen wir uns für einen vor eben dieser öffentlichen Debatte geschützten Raum für Blut- und Lymphdrüsenkrebskranke und Angehörige einsetzen, im dem sie selbst vorgeben, worüber sie sprechen möchten. Zusätzlich zu der üblichen Fülle von Fragen über das Umgehen mit  solch einer schweren Erkrankung, zur Therapie, zum Einsatz von Komplementärmedizin z.B. zur Linderung möglicher Nebenwirkungen etc. kommt ja auch noch die Frage: kann es sein, dass ich durch einen toxischen Stoff oder Strahlen krank geworden bin? Solch eine Frage kann sehr belastend sein, wenn man mit ihr allein bleibt.

 

Im Sinne des Selbsthilfegedankens geht es bei diesen Treffen um den Austausch der Betroffenen, ihre Belange und Befürchtungen. Unser Verein ist selbst aus der Selbsthilfebewegung heraus entstanden und wir nehmen als selbst von Umwelteinflüssen Belastete die Diskussion über einen möglichen Zusammenhang zur Gasförderung sehr ernst.

Zudem haben wir mit dem Kapitel über Benzol begonnen, uns mit möglichen Auslöserstoffen zu befassen.

 

 

In der Krebsregisterabfrage für die Samtgemeinde Bothel, veröffentlicht am 11.09.2014, ist in der Langfassung des Berichtes auf der Seite 14 in der Tabelle 5 eine Subgruppen-Analyse vorgestellt, aus der hervorgeht, dass für die Krebs-Entität Multiples Myelom, abgekürzt MM (ICD-10-Code C90) 3,5 Neuerkrankungen zu erwarten waren, in Wirklichkeit waren es aber 12 Neuerkrankungen. Dieses erschreckende Ergebnis verlangt als erstes, sich genauer damit zu beschäftigen, welche Art Krebs das MM eigentlich ist.

Multiples Myelom (MM):

Eine am 12.09.2014 vorgenommene PubMed-Suche nach im Volltext zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen, in denen es zumindest u.a. auch um das Multiple Myelom geht, ergab 66 Papiere, hier ist die Literaturliste herunterzuladen.

 

Ankündigung Krebs-SHG Rotenburg

Selbsthilfetreffen für Lymphom- und Leukämiekranke und ihre Angehörigen im Landkreis ROW


Das nächste Treffen ist Dienstag, den 10.3.2015 um 19 Uhr, wieder im Gesundheitsamt Rotenburg, Bahnhofstr. 15.

(Das erste Treffen am 9.12.2014 wurde mit 13 Teilnehmern gut angenommen.

Das zweite Treffen war Dienstag, den 6.1.2015 um 19 Uhr, das dritte Dienstag, 10.3.2015)

 

GENUK e.V. ist ein Verein von Umweltkranken für Umweltkranke. Deshalb sind wir im Mai 2013 auch auf auffällige Gesundheitsstörungen von Wittorfer Bürgern aufmerksam gemacht worden.

Erzählungen über ein wahrgenommenes Ansteigen der Krebsraten in einigen Ortschaften haben uns zu einem Brief an 3 niedersächsische Ministerien bewogen, in dem wir eine Gesundheitsstudie forderten, durchaus auch mit der Fragestellung, ob und inwieweit Emissionen/Immissionen aus der Gasförderung festzustellen sind. Diese Studie wird auch nach diesem erschreckenden Ergebnis der Krebsregisterabfrage noch immer nicht in die Wege geleitet. Eine wirkliche Erklärung haben wir dafür nicht.

Zugestanden wurde uns dann Ende 2013 eine Krebsregisteranfrage, die wir auch aufgrund der Unterschriftenliste von Frau Döbel mit Forderung nach „Umweltmonitoring auf krebserregende Stoffe“ und guten Untersuchungsbedingungen in der Samtgemeinde Bothel (Bevölkerungszahl, Präsenz vieler Bohrungen u.a.) als Erstuntersuchungsgebiet für sinnvoll angesehen haben. Das Ergebnis ist bekannt.

Was aber in der öffentlichen Diskussion um diese „Krebsfälle“ nicht vorkommt ist die für jeden betroffenen Menschen (und dessen Angehörige) sehr einschneidende Veränderung der Lebensqualität.

Deshalb wollen wir uns für einen vor eben dieser öffentlichen Debatte geschützten Raum für Blut- und Lymphdrüsenkrebskranke und Angehörige einsetzen, im dem sie selbst vorgeben, worüber sie sprechen möchten. Zusätzlich zu der üblichen Fülle von Fragen über das Umgehen mit  solch einer schweren Erkrankung, zur Therapie, zum Einsatz von Komplementärmedizin z.B. zur Linderung möglicher Nebenwirkungen etc. kommt ja auch noch die Frage: kann es sein, dass ich durch einen toxischen Stoff oder Strahlen krank geworden bin? Solch eine Frage kann sehr belastend sein, wenn man mit ihr allein bleibt.

 

Im Sinne des Selbsthilfegedankens geht es bei diesen Treffen um den Austausch der Betroffenen, ihre Belange und Befürchtungen. Unser Verein ist selbst aus der Selbsthilfebewegung heraus entstanden und wir nehmen als selbst von Umwelteinflüssen Belastete die Diskussion über einen möglichen Zusammenhang zur Gasförderung sehr ernst.

Zudem haben wir mit dem Kapitel über Benzol begonnen, uns mit möglichen Auslöserstoffen zu befassen.

 

 

In der Krebsregisterabfrage für die Samtgemeinde Bothel, veröffentlicht am 11.09.2014, ist in der Langfassung des Berichtes auf der Seite 14 in der Tabelle 5 eine Subgruppen-Analyse vorgestellt, aus der hervorgeht, dass für die Krebs-Entität Multiples Myelom, abgekürzt MM (ICD-10-Code C90) 3,5 Neuerkrankungen zu erwarten waren, in Wirklichkeit waren es aber 12 Neuerkrankungen. Dieses erschreckende Ergebnis verlangt als erstes, sich genauer damit zu beschäftigen, welche Art Krebs das MM eigentlich ist.

Multiples Myelom (MM):

Eine am 12.09.2014 vorgenommene PubMed-Suche nach im Volltext zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen, in denen es zumindest u.a. auch um das Multiple Myelom geht, ergab 66 Papiere, hier ist die Literaturliste herunterzuladen.