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EMF Leitlinie von EUROPAEM

EUROPAEM ( European Academy for Environmental Medicine ) hat am 28.07.2016 die Veröffentlichung einer Leitlinie "zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden und Krankheiten" bekanntgegeben.

Hier die entsprechende EUROPAEM-homepage-Seite und hier eine deutschsprachige Zusammenfassung und hier die englischsprachige Original-Veröffentlichung in den 'Reviews on Environmental Health'.

diagnose:funk hat bekanntgegeben, dass eine deutsche Fassung der Arbeit in Kürze erscheinen wird.

Auswirkung der Polarisierung von EMFs auf die biologische Aktivität

R.S., 22.10.2015

Im Oktober 2015 veröffentlichten Olle Johannson, Stockholm, Dimitris Panagopoulos, Athen, und George Carlo aus Falls Church VA, USA, ein nature-paper mit dem Titel:

"Polarization: A Key Difference between Man-made and Natural Electromagnetic Fields, in regard to Biological Activity"

Sie gehen aus von dem Unterschied zwischen natürlichen und künstlichen EMFs: künstliche sind immer polarisiert, natürliche sind es nicht. Dann stellen sie fest:

"Polarized EMFs/EMR can have increased biological activity, due to:  
1) Ability to produce constructive interference effects and amplify their intensities at many locations.  
2) Ability to force all charged/polar molecules and especially free ions within and around all living cells to oscillate on parallel planes and in phase with the applied polarized field."

[ "Polarisierte EMFs / EMR [Elektromagnetische Strahlung] können eine gesteigerte biologische Aktivität haben, durch:  
1) ihre Fähigkeit, konstruktive Interferenzen zu produzieren und deren Intensität an vielen Orten vervielfachen;  
2) ihre Fähigkeit, alle geladenen/polaren Moleküle und speziell freie Ionen innerhalb von und rund um lebende(n) Zellen in parallelen Ebenen oszillieren zu lassen, in Übereinstimmung mit der Phase des angewandten polarisierten Feldes.
" ]

Sie schlussfolgern:

"Thus, polarization seems to be a trigger that significantly increases the probability for the initiation of biological/health effects." [ "Polarisierung scheint demzufolge ein Auslöser zu sein, der die Wahrscheinlichkeit der Initiation von biologischen bzw. Gesundheits-Effekten signifikant erhöht." ]

Anmerkung: Die ersten 2 Seiten dieses 9-seitigen Papiers sind sicherlich auch für Nicht-Fachleute einigermassen nachvollziehbar [wir werden eine Übersetzung versuchen], allerdings dürfte den allermeisten Betroffenen die genaue Herleitung der vorgetragenen Thesen ab Seite 2 unten - "Field Intensity versus Wave Intensity of electromagnetic waves." - schwerlich möglich sein.

 

Dimitris J. Panagopoulos, Olle Johansson, George L. Carlo

Im Juli 2015 veröffentlichten diese drei international bekannten Forscher ein Review unter dem Titel:

"Real versus Simulated Mobile Phone Exposures in Experimental Studies"

Sie kritisieren, dass in klinischen / biologischen Experimenten die zu untersuchenden EMFs (Elektromagnetische Felder) künstlich erzeugt werden, sei es durch Generatoren oder durch Test-Handys, und verweisen auf die enorme Variabilität in der Abgabe von EMFs durch die tatsächliche alltägliche Handy-Nutzung.

Sie konstatieren: "This variability is an important parameter that makes real emissions more bioactive. Living organisms seem to have decreased defense against environmental stressors of high variability." [ "Diese Variabilität ist ein wichtiger Parameter, der reale Emissionen bioaktiver macht. Lebende Organismen haben anscheinend eine verminderte Abwehr gegenüber Umwelt-Stressoren mit einer hohen Variabilität." ]

Martin Pall: EMFs erzeugen verbreitete neuropsychiatrische Effekte inkl. Depression

Rudolf Stratmann, 27.08.2015

Von Prof. Martin Pall ist ein neues Papier erschienen: "Microwave frequency electromagnetic fields (EMFs) produce widespread neuropsychiatric effects including depression."

Ein GENUK-Mitglied schrieb dazu auf der internen Mitgliederliste: "Aufgrund eigener Erfahrungen und Gesprächen mit vielen Betroffenen sowie einigen Forschungsarbeiten und Berichten der Langzeiterfahrungen von Medizinern (z.B. Prof. Belpomme) hege ich seit langem den begründeten Verdacht, dass die massive Zunahme an Erschöpfungszuständen und Depressionen mit der ebenfalls massiven Zunahme der Befeldung nicht nur korreliert, sondern ursächlich zusammenhängt (multifaktoriell)."

Der fulltext von Pall's neuestem Papier kann hier als "akzeptiertes Manuskript", 25 Seiten lang, heruntergeladen werden.

 

Zur Erinnerung hier das 2013 von Pall veröffentlichte grundlegende Papier "Electromagnetic fields act via activation of voltage-gated calcium channels to produce beneficial or adverse effects"

Prof. Pall hat am 18.10.2014 in Oslo einen Vortrag gehalten, der im Netz hier bei youtube in voller Länger verfügbar ist: "Electrosmog" - The new Health and Environmental Toxin?

Am 11.10.2014 hatte er in Würzburg auf dem EUROPEM-Kongress "Onkologie und klinische Umweltmedizin" einen Vortrag gehalten zu "Elektromagnetische Strahlung: DNA-Strangbrüche und Krebs", der als Ausschnitt auch hier bei youtube verfügbar ist, dem GENUK-Vorstand aber in voller Länge vorliegt und derzeit ausgewertet wird.

Martin Pall: Scientific evidence contradicts findings and assumptions of Canadian Safety Panel 6

Ausserdem hat Prof. Martin Pall in diesem Jahr den offiziellen Empfehlungen des "Kanadischen Sicherheits Rates" bzgl. Mobilfunkstrahlung widersprochen, veröffentlicht im April 2015 als open-access-paper in den "Reviews on Environmental Health:

"Scientific evidence contradicts findings and assumptions of Canadian Safety Panel 6: microwaves act through voltage-gated calcium channel activation to induce biological impacts at non-thermal levels, supporting a paradigm shift for microwave/lower frequency electromagnetic field action"

[ "Die wissenschaftliche Beweislage widerspricht den Ergebnissen und Annahmen des Kanadischen Sicherheits-Rates 6: Mikrowellen wirken durch die Aktivierung von spannungsabhängigen Kalzium-Kanälen und durch die Induzierung biologischer Effekte auf einem nicht-thermischen Level, was zu einer Paradigma-Änderung beim Verständnis von Mikrowellen /  Niedrigfrequenz-EMF-Aktionen führt" ]

 

 

                  ==> hier folgt ein älterer Artikel von diagnose:funk <==

 

 

Elektrosensilibität , auch Elektrosensitiv, Elektrohypersensibel (EHS)
 
1.  Die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder
2.  mögliche Symptome
3.  Therapie mit dem besten Erfolg
4.  "Elektromagnetische Hypersensibilität - Tatsache oder Einbildung?"
5.  Resolution, 2011: Europarat fordert Kurswechsel
6.  Russische Strahlenschutzkommission (RNCNIRP) - Resolution, 2011
7.  Grenzwerte haben keine Schutzfunktion
8.  Kann die nicht-ionisierende Strahlung des Mobilfunks Zellen schädigen?
 
 

 

Die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder
Alles Leben auf unserer Erde wird getragen von elektromagnetischen Schwingungen im Mikrowellenbereich. Jede Zelle bei Pflanzen, Tieren und Menschen ist Sender und Empfänger solcher Schwingungen und tritt in Resonanz mit natürlichen sowie künstlichen elektromagnetischen Feldern.
 

Ist die Kommunikation der Zellen untereinander harmonisch und ausgeglichen, ist der Mensch gesund.

Künstliche elektromagnetische Felder z.B. des Mobilfunks greifen als Störsender in die Vorgänge der Zellen ein und bewirken unnatürliche Schwingungsmuster im Organismus. Sie verstellen die Steuerungssignale und stören die natürliche Informationsübertragung. So wird der ganze Organismus geschwächt und ist dadurch leichter anfällig für unterschiedlichste Krankheiten bis hin zu Krebs. Naturgemäß sind diese Krankheiten bei jedem Menschen verschieden. Je nach Vorbelastung (z. B. durch Umweltgifte), Immunstärke, Lebensalter, Intensität und Dauer der Strahlenbelastung reagiert jeder Mensch höchst individuell.
 
Als elektrosensibel (auch elektrohypersensibel, elektrosensitiv) werden Menschen bezeichnet, die mit gesundheitlichen Beschwerden auf den Kontakt mit elektromagnetischen Feldern reagieren. Entfernen sie sich aus diesem Bereich, lassen die Beschwerden nach oder verschwinden ganz. Die Symptome sind Teil des  Mikrowellensyndroms, das seit vielen Jahrzehnten bekannt ist. Da viele Menschen keine Kenntnisse von der Wirkung elektromagnetischer Felder haben, gehen wir davon aus, dass eine große Anzahl von Menschen elektrosensibel sind, ohne es zu wissen.
  
  
Einige mögliche Symptome:
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Unruhe, Blutdrucksteigerung, Herzrhythmusstörungen
  • Störungen der Konzentration, des Gedächtnisses, des Lernens, der Aufmerksamkeit, Hyperaktivität
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Geräuschphänomene, Tinnitus, Augenreizungen, Sehstörungen
  • Allergische und entzündliche Reaktionen
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Hirntumore und andere Krebsarten
  • Verschlechterung aller bestehenden Erkrankungen ist möglich
 
Therapie mit dem besten Erfolg:
Abschalten oder Entfernen besonders folgender elektrischer Geräte: DECT-Schnurlostelefone, WLAN, UMTS, Handy, DECT-Babyphon, Powerline Communication (PLC), Smart Meter (Funkstromzähler), Energiesparlampen, Mikrowellenofen, Induktionsherd.
  
Wir empfehlen Ihnen: Machen Sie eine Zeit lang das Experiment
 
 
"Elektromagnetische Hypersensibilität - Tatsache oder Einbildung?
Seit der flächendeckenden Einführung des Mobilfunks steigt die Zahl der Menschen, die Krankheitssymptome auf die Strahlungseinwirkungen von Mobilfunkmasten und Handys zurückführen. Die kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp haben nun 2011 erstmals einen kompletten Forschungsüberblick zur Elektrohypersensibilität vorgelegt.
 
Handystrahlung soll krank machen? „Ich spüre und merke nichts!“, sagen viele Menschen. Das ist das Typische bei vielen Umweltgefahren, bei Feinstaub, UV – und radioaktiver Strahlung oder belasteten Lebensmitteln, man spürt zunächst nichts. Aber es gibt sensible und allergische Menschen, die Umwelt-Beeinträchtigungen sofort spüren. Und so spüren die Elektrohypersensiblen (EHS) die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder (EMF) so stark, dass viele nicht mehr am normalen Leben teilnehmen können, oft arbeitsunfähig werden. Gehen die Elektrohypersensiblen zu einem Arzt, werden sie oft als psychisch krank eingestuft. Bei Nachfragen stellt sich schnell heraus, dass Ärzte sich mit diesem Thema gar nicht gründlich befasst haben, oft sorglos Argumente der Mobilfunkindustrie wiedergeben.
 
Die kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp forschen auf vielen Gebieten von schadstoffverursachten Krankheiten. In ihrer Arbeit „Elektromagnetische Hypersensibilität – Tatsache oder Einbildung?“ können sie deshalb neue Zusammenhänge darstellen:
„Wie bei anderen Multisystemerkrankungen, wie der multiplen Chemikaliensensibilität (MCS), der Fibromyalgie und dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS), gibt es auch noch kein vollständiges Verständnis der genauen Pathogenese (Krankheitsentstehung) bei EHS. Neu auftauchende Beweise deuten jedoch darauf hin, dass der anormale biologische Prozess bei der Entstehung von EHS durch einen interessanten pathophysiologischen Mechanismus entsteht, welcher als sensibilitätsbedingte Krankheit (sensitivity-related illness = SRI) bezeichnet wird (Genuis, 2010a; De Luca et al., 2010). Darüber hinaus haben jüngste Beweise ein Störungspotential bei der Katecholaminproduktion als Reaktion auf elektromagnetische Strahlung aufgezeigt. Dies kann sich in vielfältiger Weise auf den menschlichen Organismus auswirken.“

Die Autoren zeigen auch auf, warum von Industrieseite aus kein Interesse besteht, die Ursachen von EHS zu erforschen.

Elektrohypersensibilität (EHS) ist eine „Krankheit“, die es nach der Mobilfunkindustrie und ihren Entwarnern nicht geben darf. Ihre Existenz wäre ja der Beweis, dass die nicht-ionisierende Strahlung des Mobilfunks in den Zellen jedes Menschen als Störstrahlung und damit gesundheitsschädlich wirkt. Also werden sogenannte „Experten“ aufgefahren, um zu beweisen, dass diese Strahlung ungefährlich ist. Und den Betroffenen wird auferlegt, dass sie selbst nachweisen sollen, dass sie „krank“ sind.
 
Die Studie von Genuis/Lipp wird den Elektrohypersensiblen helfen, sich endlich Anerkennung zu verschaffen.
 

 

Europarat fordert Kurswechsel
Diagnose Funk hat die Resolution des Europarates ins Deutsche übersetzt.
Übersetzungsgrundlage: Fassung des Umweltausschusses vom 06.05.2011
 
Das höchste beschlussfassende Gremium des Europarates, der ständige Ausschuss, fordert am 27.05.2011 in seinem Beschluss: Die potenziellen Gefahren durch elektromagnetische Felder und ihre Auswirkungen auf die Umwelt eine europaweite Wende in der Mobilfunkpolitik. Er übernahm und verabschiedete damit die Resolution des Umweltausschusses vom 06.05.2011.
 
 
 
Russische Strahlenschutzkommission (RNCNIRP) -Resolution 2011:
Gesundheitliche Auswirkungen von Handys auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
 

Weltweites Aufsehen erregte der Appell der RNCNIRP im Jahre 2008, in dem die hochrangige Kommission russischer Wissenschaftler schwere Gesundheitsschädigungen der jungen Generation durch Handygebrauch und Mobilfunkstrahlung prognostizierte.

Die neue Resolution des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) mit dem Titel Elektromagnetische Felder von Handys: Gesundheitliche Auswirkung auf Kinder und Jugendliche von 2011 geht nun noch einen Schritt weiter. Die RNCNIRP legt in der Resolution dar, dass die medizinische Statistik und nationale und internationale Forschungsergebnisse darauf hinweisen, dass jetzt schon Schädigungen nachweisbar sind, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Handynutzung zurückzuführen sind. In der neuen Resolution stellt die RNCNIRP fest:

"Leider haben statistische Daten, die 2009 und 2010 von ROSSTAT und der UNICEF veröffentlicht wurden, aufgezeigt, dass es seit dem Jahr 2000 eine kontinuierliche Zunahme von Kinderkrankheiten gab, die von dem RNCNIRP als „mögliche Krankheiten“ aufgrund von Handynutzung identifiziert wurden.

Besonders besorgniserregend ist die Zahl der Erkrankungen unter jungen Menschen zwischen 15 und 19 Jahren. (Es ist sehr wahrscheinlich, dass die meisten von ihnen schon seit einem langen Zeitraum Handys benützen).

 

 

Grenzwerte haben keine Schutzfunktion
Diangnose-Funkt veröffentlicht zur Gesamtproblematik "Grenzwerte" den Brennpunkt:
Warum Mobilfunk-Grenzwerte und die SAR-Werte für Handys nicht schützen.
 
In der Diskussion um die Gesundheitsschädlichkeit der nichtionisierenden Strahlung des Mobilfunks begründen Industrie und Behörden ihre Politik mit dem Hauptargument: Solange die Grenzwerte, wie sie die 26.BImSchV (Bundesimmissionsschutz Verordnung) festlegt, eingehalten werden, bestehen keine Gesundheitsgefahren.

Immer, wenn Bürger gegen Immissionen von Mobilfunkmasten protestieren, die Einrichtung von WLAN-HotSpots wegen der Strahlenbelastung kritisieren, auf die Gefährdung des Gehirns durch die Handystrahlung hinweisen, kontern die Behörden mit diesem Argument. Doch welche medizinische Aussagekraft haben die Grenzwerte und der SAR-Wert? So gut wie keine, denn sie vernachlässigen wesentliche Einflussgrößen der Strahlung auf die Biologie des Menschen, auf seine Zellen.
 
Diagnose-Funk veröffentlicht zur Gesamtproblematik "Grenzwerte" den Brennpunkt:
Warum Mobilfunk-Grenzwerte und die SAR-Werte für Handys nicht schützen.
 
 
 
Kann die nicht-ionisierende Strahlung des Mobilfunks Zellen schädigen?
Das thermische Dogma: Anmerkungen zu einem Artikel in der ZEIT
 
DIE ZEIT (2/ 2012) schreibt in der Erläuterung zur einer Grafik über „Radiowellen“, dass die nicht-ionisierende Strahlung, wie sie der Mobilfunk nutzt, nicht zellschädigend sei, da sie allenfalls zu Erwärmungseffekten führen könne:
„Welche Strahlen sind gefährlich? Die Energie der Wellen mit einer Frequenz zwischen 0 und 300 GHz reicht nicht aus, um Atome und Moleküle in einen elektrisch geladenen Zustand zu bringen („ionisieren“). Das Gewebe lebender Organismen können sie allenfalls ein wenig erwärmen. Röntgen- und Gammastrahlen sind hingegen ionisierend – und daher für den Körper gefährlich". (DIE ZEIT, Radiowellenreiter, 2/2012, S. 31)
Diese Ansicht fußt auf dem thermischen Dogma, einer Position, die auch die Mobilfunkindustrie und das Bundesamt für Strahlenschutz vertreten. Sie besagt: Da für die Ionisierung von Atomen die Energie der elektromagnetischen Felder 5 eV (Elektrovolt) übersteigen muss, aber die Energie von Mobilfunkstrahlung kleiner als 5 eV ist, könne Mobilfunk-Strahlung nicht schädlich sein. Mit dieser monokausalen, auf die Physik eingeengten Argumentation wird versucht, der Kritik an gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Mikrowellenstrahlung des Mobilfunks grundsätzlich den Boden zu entziehen.