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GENUK Pressemitteilung

Häufungen von hämatologischen Krebserkrankungen im Öl-Fördergdorf Rodewald, Kreis Nienburg

11.04.2016

Nun ist auch die Antwort des Epidemiologischen Krebsregisters Oldenburg (EKN) auf die Abfrage des Landkreises Nienburg nach Auffälligkeiten im Zeitraum 2005-2013 im gesamten Spektrum hämatologischer Krebserkrankungen (ICD C81 - C96) in Bezug auf alle Einwohner der SG Steimbke/Rodewald erfolgt: während in der Samtgemeinde Steimbke die beobachteten Neuerkrankungen - 46 - um ca. 10 die erwarteten überstiegen, ergab die statistische kleinräumige Berechnung für Rodewald ein noch unerfreulicheres Bild: statt der 12,5 zu erwartenden Neuerkrankungen hat sich eine Anzahl von 20 bestätigt.

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Landkreis Nienburg: Stellungnahme

Auf der homepage des Landkreises Nienburg findet sich diese Stellungnahme: "Rodewald: Krebsregister legt Bericht vor"

Dort ist auch ein Link auf die vom NLGA, Dr. Wollin, vorgenommene "Toxikologische Bewertung von Umweltgutachten zum ehemaligen BEB-Betriebsplatz Suderbruch"

GENUK Pressemitteilung

Signifikante Häufungen von kindlichen Leukämien im Öl-Fördergebiet Rodewald sowie der Samtgemeinde Steimbke, Kreis Nienburg

17.12.2015

Ende September strahlte der NDR-Markt einen Film über die auffällige Häufung von an Leukämie-Erkrankten junger Menschen in Rodewald aus, einem Dorf mit langer Ölfördertradition. Nach der ersten Aufregung über mögliche Zusammenhänge zwischen der wahrgenommenen Krebshäufung und Emissionen giftigen Benzols wurde umgehend vom Kreis Nienburg eine Arbeitsgruppe (örtliche Strukturen mit Landesbeteiligung und der Einbeziehung von GENUK e.V.) gegründet, die gleich zwei Krebsregister-Abfragen startete.

Nun gibt es bereits ein den Verdacht bestätigendes Ergebnis durch das Kinderkrebsregister Mainz: in den Jahren 2004-2007 hat es in der Samtgemeinde Steimbke sowie insbesondere in Rodewald tatsächlich eine jeweils signifikante Erhöhung von Leukämie bei Kindern unter 14 Jahren gegeben.

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GENUK Pressemitteilung "VW-Skandal und Erdölindustrie"

Was hat der VW-Skandal mit Erdölindustrie, Benzolaustritten und Kinderleukämie zu tun?

30.09.2015

"Uns muss es jetzt an allen Stellen gelingen, schnell und rückhaltlos aufzuklären und die Konsequenzen aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen", sagte der SPD-Politiker [Lies]. Nur dadurch könne das verloren gegangene Vertrauen zurückgewonnen werden. Über die personellen Konsequenzen hinaus muss es nach Überzeugung des Wirtschaftsministers "erhebliche strukturelle Veränderungen" geben.

Dieses Zitat des niedersächsischen Wirtschaftsminister Lies1 bezog sich nicht etwa auf die bis zu 378fach erhöhten Benzol-Emissionen und auffälligen Häufungen von Kinder-Leukämie im Öl-Fördergebiet Rodewald, Kreis Nienburg, wie im NDR Markt am 21.09.2015 ausgestrahlt2 – sondern auf den VW-Abgas-Skandal:

1 25.09.2015, NDR-Info, Lies: "Es geht um viel mehr als um Posten"

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