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Abgasskandal der Autoindustrie

Hier ein Beitrag zum Thema von Dr. Hans-Ulrich Hill vom 13.05.2016 ( auch als pdf in dieser Form herunterladbar ):

13.05.2016, Dr. Hans-Ulrich Hill, Wiesbaden

 

Betr.: Abgasskandal der Autoindustrie

Hallo,

die empörenden Berichte über die Manipulationen der Autokonzerne bei der Abgasreinigung der Dieselmotoren lassen nur einen Schluss zu:


Nachdem jetzt nach VW auch Opel und Fiat nachweislich manipuliert haben, offenbart sich ein systematisches, absichtliches und verbrecherisches Verhalten der gesamten Autoindustrie gegen Umwelt und Gesundheit der ganzen Bevölkerung.


Die Software für die Regelung der Abgasreinigung war so eingestellt, dass die Dieselmotor-Abgase nur in einem kleinen Temperaturbereich zwischen 20 und 30°C überhaupt und nur teilweise funktionierte. Sonst wurde sie einfach abgeschaltet, "um den Motor zu schonen". Nach den EU-Vorschriften sollte eigentlich die Gesundheit der Bevölkerung geschont werden. Offenbar gibt es aber in den EU-Vorschriften zur Abgasreinigung Formulierungen, die es der Industrie erlauben zu behaupten, dass die Manipulationen legal seien. Und der Verkehrsminister stellt sich hin und sagt, die Interessen der Industrie müssten ja auch berücksichtigt werden.


Das Ganze erscheint als ein abgekartetes Spiel zwischen Staat und Industrie, bei der die Verbraucher und die ganze Bevölkerung systematisch und gezielt getäuscht wurde. Und das auf Kosten von 7000 bis 30000 zusätzlichen vorzeitig Gestorbenen jährlich (je nach Studie) allein in Deutschland, die statistisch auf Autoabgase zurückzuführen sind.


Nach Abschaltung der Reinigung steigen die Stickstoffoxid- und Feinstaub-Emissionen der Dieselmotoren auf das bis zu 3- bis 10-fache der Abgas-Grenzwerte (EU-6-Norm), und das gerade im Winter, wenn die Smoggefahr besonders groß ist. Die Abgase werden ferner nicht gefiltert, wenn bei hohen Drehzahlen die Motoren besonders viel Stickoxide emittieren. Auch das hat einen Zweck: Die Raser auf den Autobahnen sollen ihren Brummer auch ohne lästige Behinderung durch die Abgasreinigung ordentlich aufdrehen können, das fördert den Absatz der Sportwagen und SUVs. Hintergrund ist: Damit schonen die Autobauer ihre Autos und schädigen gleichzeitig die Menschen. Die angebliche Abgasreinigung ist reiner Etikettenschwindel und gehört zum Profitsystem der Industrie.


Die Schadstoffe verursachen neben Krebs eine chronische Entzündungslage im Körper, durch die Arteriosklerose und Infarkte gefördert werden. Und für MCS-Patienten ist das schon gar nicht tolerierbar.

Wer jetzt noch behauptet, "wir alle" müssten für die Wirtschaft des Standorts Deutschland halt mal Opfer bringen und brav weiter die Dieselabgase inhalieren, da ständiges Wachstum auch in der Automobilindustrie unerlässlich sei, der sollte wegen psychiatrischer Symptome - anstelle der MCS-Patienten - in die Klapsmühle eingeliefert werden.

Sie können/Ihr könnt diese Stellungnahme auch weiterleiten.

Schöne Pfingsten!
Grüße

H.U. Hill
(für die SHG Umweltkranke Südhessen)

 

Was hat der VW-Skandal mit Erdölindustrie, Benzolaustritten und Kinderleukämie zu tun?

GENUK-Pressemitteilung vom 30.09.2015

 

Günther Jauch am 27.09.2015 - "Der VW-Betrug"

Diese Sendung "Günther Jauch" vom 27.09.2015 war einigermassen lehrreich, insbesondere was den Dialog mit dem Umweltexperten Axel Friedrich angeht, ab Minute 53:50, es geht um den Unterschied USA-Deutschland, Jauch fragt, Friedrich antwortet:

"Wie ist der Unterschied zu erklären"
"Weil hier keine Kontrollen existieren. Es ist Arroganz der Macht"
"Aber die drücken aufn anderen Knopf oder was?"
"Das müssen Sie BMW fragen. ich weiss, ich messe nur, dass die Werte höher sind."
"Aber entschuldigung. Die strengen US-Werte hält BMW ein"
"Genau"
"Und die im Grunde identischen Fahrzeuge fahren in Deutschland anders und halten die Werte nicht ein?"
"Ja. Wenn sie den Verbrauch gucken. Die Abweichung in den USA ist 2%, hier im Mittel 40. Erklären Sie mir das mal - ausser dass man das nicht ordnungsgemäss - aber hier gibts keine Kontrolle: Der Staat kontrolliert nichts mehr"
"Sind die Fahrzeuge so eingestellt, weil man in den USA sowieso nur max. 55 Meilen fährt und hier müssen sie vollgasfest sein, kann es daran liegen?"
"Nein."
"Ja, sagen Sie nicht immer nein oder ja, sondern erklären sie warum! Herrschaftszeiten!"
"Jedes Fahrzeug hat ein ABS. Sie können erkennen, ob sich 2 oder 4 Räder drehen."
"Ja"
"Ich hab ein Airbag." "da ist ein Sensor drin, zur Beschleunigung. Damit kann jeder Hersteller feststellen, er ist auf dem Prüfstand oder nicht"
"Jaaa"
"So, wenn ein Hersteller im Süden Deutschlands dann erklärt, wir machen Zyklus-design, dann geht das nur, wenn ich Zyklus erkenne. Wenn ich eine Lichtmaschine abschalte im Zyklus -wir sind uns einig, im realen Leben geht das nicht lange-; wenn ich Fahrzeuge messe bei 31 Grad und hab höhere Emissionen als bei 25 oder 29 Grad, dann geht das nur, wenn ich erkenne, ich bin auf dem Prüfstand."
"Aber die Motoren in Amerika und in Deutschland, die sind identisch, aber anders eingestellt?"
"Ja, das liegt an der Software, ganz simpel. die haben heute ... und das sind Dinge, die Menschen oft gar nicht wissen.
Wir können heute erkennen, wie sie fahren und schalten auf ein anderes ?? um."
"Das heisst, es gibt Hunderttausende von Software-Kenndaten in jedem einzelnen Aauto und es sei überhaupt nicht mehr überprüfbar."
"Doch. Wir können überprüfen, ob die Fahrzeuge sich korrekt verhalten oder nicht. Die Aufgabe, das nachzuprüfen, wie sie es machen, das hat das KBA. Und die hat die Aufgabe nicht wahrgenommen. Der Präsident des KBA, Herr Zinke hat erklärt, ..."
"KBA, Kraftfahrtbundesamt"
"Kraftfahrtbundesamt. ...hat erklärt, aus Abgas[??kunden??] macht der keinen Rückruf. Wieso eigentlich? Wir haben 60.000 Tote vorzeitig durch Schadstoffe. Und die Frage ist, warum er Sicherheitsfragen anders behandelt als Schadstoffemissionen"