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17.09.2016 CETA schadet Ihrer Gesundheit

In einer der grössten Protestveranstaltungen, die Hamburg je erlebt hat, haben gestern 65.000 Menschen aus ganz Norddeutschland gegen CETA, aber auch TTIP und TISA protestiert. Wir haben mitdemonstiert:

Auf 7 Demonstrationen bundesweit 320.000 gg. CETA

Hier auf der Seite der Organisatoren können Berichte über die gestrigen Protestveranstaltungen angesehen werden.

Erfahrungen aus Kanada: Maude Barlow-Papier

Hier kann ein 16-seitiges Papier von Maude Barlow heruntergeladen werden, zum TTIP, zu CETA und zu den ISDS (Investor-Staat-Schiedsverfahren). Sie stellt diese Warnung ihrem Bericht vorweg:

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18.11.2015 Offener Brief von EUROPAEM und dbu an die Rentenversicherung

Frau Dr. Susanne Weinbrenner
Leitende Ärztin und Leiterin des
Geschäftsbereiches Sozialmedizin
und Rehabilitation
Deutsche Rentenversicherung Bund
Rohrstraße 2
10709 Berlin

Sehr geehrte Frau Dr. Weinbrenner,
bereits am 18. Juni 2013, also vor mehr als zwei Jahren, haben wir uns an Sie gewandt mit der Bitte, uns einen Gesprächstermin einzuräumen, zur Erörterung neuer klinischer Aspekte Umwelt assoziierter chronischer Erkrankungen und deren zielgerichtete Rehabilitation. Sie haben damals sehr harsch jegliche Diskussion darüber abgelehnt mit dem Argument „es sei doch „erwiesen, dass es sich hier eindeutig um psychosomatische Krankheitsbilder handelt“. Im weiteren Verlauf des Schriftverkehres hatten Sie sich weiteren Kontakt unsererseits ausdrücklich verbeten. 

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07.09.2015: Brief an die Kanzlerin, die Umweltministerin, den Wirtschaftsminister und die Abgeordneten des 18. Deutschen Bundestages

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
 sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Hendricks, sehr geehrter Herr Minister Gabriel,
 sehr geehrte Abgeordnete,

eine breite Gemeinschaft aus Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, aus Wirtschaftsunter-nehmen und Erzeugerbranchen mit Abhängigkeit von sauberem Grundwasser, aus kommunalen Wasserversorgern und Kommunen sowie aus Gewerkschaftsverbänden und kirchlichen Organisationen hat sich in der jüngeren Vergangenheit unmissverständlich gegen die Einführung der Fracking-Förderung zur Produktion von Erdöl und Erdgas in Deutschland positioniert. Sie alle eint die Sorge um die Gesundheit der Menschen in den Fördergebieten, um die Erhaltung unseres Grundwassers und die negativen Auswirkungen einer Energiegewinnung, die wider besseren Wissens auf fossile Energieträger setzt.

==> der vollständige Wortlaut auf der homepage von Gegen-Gasbohren <===

 

 

Gesundheitsfolgen durch Fracking im Umweltausschuss, GENUK als Referenz benannt

Am 08.06.2015 fand eine 3-stündige Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages zum Fracking-Gesetzentwurf statt, die hier im Parlamentsfernsehen nachgesehen bzw. heruntergeladen werden kann. Unter dem Titel "Experten mahnen Änderungen an" ist dort auch ein zusammenfassender Bericht abgelegt. Dies ist nach unserer Kenntnis das allererste mal, dass auf Bundesebene überhaupt die (möglichen) gesundheitlichen Folgen durch Fracking bzw. Gasförderung thematisiert worden sind, im Gesetzentwurf der Bundesregierung kommen sie erst gar nicht vor.

Bei Minute 2:22:10 stellt der Grünen-Abgeordnete Meiwald diese Frage an den Experten Kalusch:

"Welche Erkenntniss liegen Ihnen oder den Bürgerinitiativen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Kohlenwasserstoff-Förderung vor? Wir haben ja leider zwar ein Krebsregister in Deutschland aber keine flächendeckende Erfassung z.B. von neurologischen Erkrankungen oder ähnlichen Dingen. Liegen Ihnen Erkenntnisse vor, die Zusammenhänge zwischen Kohlenwasserstoff-Förderung, Frack-Methoden oder auch dem Hervorkommen von Lagerstättenwasser und spezifischen Erkrankungen rechtfertigen würden?"

"Also, das Problem ist natürlich, dass die meisten Daten jetzt erstmal aus den USA kommen, weil da passiert das Ganze schon wesentlich länger. Aber wir stellen inzwischen in Niedersachsen fest, an verschiedenen Standorten, dass sich Quecksilber-Belastungen häufen, und wir stellen fest, dass es für bestimmte Krebserkrankungen offensichtlich eine signifikante Erhöhung gibt. Das Problem ist, wir müssten es systematisch auswerten, daran mangelt es. Also, ich kann auch nur -sag ich mal- an dieser Stelle die Ebene verlassen, die die niedersächsische Landesregierung auffordert, genau ein solches Programm in Auftrag zu geben. Im Moment ist es in den Händen der Bürgerinitiativen, genau zu gucken, was ist da und was ist da nicht. Und es gibt ja z.B. auch GENUK e.V., die sich darum intensiv kümmern [zustimmendes Nicken bei Meiwald und Verlinden] und die ersten Erkenntnisse bereits vorliegen haben. Und das ist sicherlich eine verlässliche Quelle, auf die ich auch nur verweisen kann. Da zeigen sich die ersten signifikanten Häufungen von Erkrankungen genau im Zusammenhang mit der Erdgasförderung."

Diese Antwort von Oliver Kalusch vom BBU kann zusammen mit einem weiteren statement später in der Anhörung hier heruntergeladen werden.

Offener Brief an Umweltministerin Hendricks

Kathrin Otte, 31.03.2015

Offener Brief zum Fracking-Gesetzesentwurf und zu mangelnder Vorsorge im Gesundheitsschutz, hier der vollständige Brief im Wortlaut.

 

"Sehr geehrte Frau Ministerin Hendricks,

nachdem wir als „Gemeinnütziges Netzwerk für Umweltkranke“, GENUK e.V., maßgeblich zur Aufdeckung der erschreckenden Verdoppelung der Lymphdrüsenkrebs-Rate bei Männern in der Samtgemeinde Bothel, in einem Kerngebiet der niedersächsischen Erdgasförderung, beigetragen haben, sind wir über einige Ihrer öffentlichen Äußerungen zum Fracking-Gesetzentwurf äußerst befremdet. Auf die Frage einer WAZ-Journalistin „Warum verbietet man eine so riskante Technik nicht einfach?“ lautete Ihre Antwort: „Es gibt so was wie eine Wissenschafts- und Gewerbefreiheit. Wir können nicht alles verbieten, was potenziell gefährlich ist, dann müssten wir ja auch das Autofahren verbieten“. Am 23.03.2015 wiederholen Sie dieses Argument (Morgenmagazin) und fügten hinzu: "Wenn wir jede abstrakte Gefährdung grundsätzlich vollständig verbieten würden, würden wir nicht vor dem Bundesverfassungsgericht durchkommen"

Die Frage muss in diesem Kontext erlaubt sein, ob unter „Gewerbefreiheit“ zu verstehen ist, dass die Wirtschaft, von der Kontrolle des Staates unbehelligt, hochtoxische Gefahrstoffe emittieren darf, die die Gesundheit der Menschen und unsere Umwelt nachhaltig und irreversibel schädigen? Ebenso sei die Frage erlaubt, warum diese Vorhaben der Wirtschaft noch mit Steuergeldern für „Forschungszwecke“ öffentlich unterstützt werden. Da auch neuere Gutachten (Zittel für Energy Watchgroup, 2015 ) von einer wirtschaftlichen Ausbeutung der offenbar doch geringen Vorkommen in Deutschland abraten, fragt man sich doch, in welchem Verhältnis der Nutzen zu den enormen und langfristigen Belastungen für Umwelt und Gesundheit steht."

 

Offener Brief an Gesundheitsminister Gröhe

Gabi Thiess, 27.01.2015

Krankenkassen schikanieren ihre Versicherten und das alles nur wegen der elektronischen Gesundheitskarte mit Foto.

Offener Brief an Minister Gröhe, hier im Wortlaut.

 

 

Die elektronische Gesundheitskarte
Fluch oder Segen für Patienten? 
 
Seit dem 1. Oktober 2011 wird die neue "Gesundheitskarte mit Foto" nun auf massiven Druck der Politik ausgegeben. Per Gesetz werden die Krankenkassen unter Androhung von Kürzungen aus dem Gesundheitsfonds gezwungen, mindestens 70% ihrer Versicherten bis zum Jahresende 2012 mit der neuen Karte auszustatten.
 
Das Foto soll Missbrauch verhindern.
Aber ist das realistisch?
Die Fotos werden nicht Identitätsgeprüft, obwohl dies zwingend vom Datenschutzbeauftragten als auch das Sicherheitskonzept der Betreibergesellschaft "gematik" die vorschreibt. Darin heißt es: "Die Bestätigung der Identität durch eine vom Benutzer unanbhängige Instanz ist notwendig".
Jemand der Missbrauch betreiben will, wird dies auch weiterhin tun können.
 
 
Die elektronische Gesundheitskarte
und das Telematik-System im Hintergrund
Februar 2012
 
An der elektronischen Gesundheitskarte scheiden sich die Geister: Vehementen Befürwortern stehen ebenso vehemente Gegner gegenüber. Beide führen gewichtige Gründe für ihre jeweilige Haltung an. Die Einen sprechen von Verbesserung der medizinischen Versorgung und erheblicher Einsparung von Kosten, die Anderen vom gläsernen Patienten, von Sicherheitslücken, von Missbrauch sensibler Gesundheitsdaten der Bevölkerung und von erheblichen zusätzlichen Kosten.

Das Forum Patientenvertretung in Hamburg, will Zugang zu all diesen Informationen verschaffen und sensibilisieren - und warnen, denn sie Risiken eines technischen Experiments mit den sensibelsten Daten, die wir haben, scheinen uns zu groß und der Nutzen viel zu gering.

Inhalt:
1.  Was auf uns zukommt
2.  Die elektronische Gesundheitskarte: Was auf ihr selbst Platz hat
3.  Das Telematik-System im Hintergrund
4.  Risiken und Nebenwirkungen
     Die Befürworter der eGK
     Die Skeptiker, Kritiker und Gegner
5.  Zukünftige Entwicklungen
6.  Fazit
 
 
 
Die neue elektronische Gesundheitskarte
Kann nichts, ist aber hochinfektiös
 
 
Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. titelt auf Ihrer Internetseite:
"Die elektronische Gesundheitskarte gefährdet Ihre Gesundheit"