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22.11.2016: Stefan Eck hat eine Petition gestartet

Vor einigen Tagen hat der belgische EU-Parlamentarier Stefan Eck eine Petition gestartet, adressiert an Gröhe, Hendricks und Juncker:

"Die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger für ein Verbot des Einsatzes von Quecksilber in Zahnfüllungen hat sich gelohnt! Das Europäische Parlament stimmte dafür, ab dem 31. Dezember 2022 die Verwendung von Dentalamalgam in der Zahnmedizin zu verbieten. Das ist ein erster Erfolg, aber das Ziel ist noch nicht erreicht. Das Europäische Parlament tritt nun in Verhandlungen mit der Europäischen Kommission und dem Rat der Europäischen Union (der aus den Mitgliedstaaten besteht), diese Verhandlungsrunden werden „Trilog“ genannt."

Hier ist der Link zum Unterschreiben ...

Weitere Informationen auf www.amalgam-informationen.de, in Sachen Quecksilber / Amalgam die wichtigste homepage.

Hier eine Stellungnahme von Kathrin Otte:

"Ich unterschreibe, weil ich selbst Opfer von Zahnamalgam geworden bin und viele Jahre mit schwersten Symptomen allein gelassen wurde. Insbesondere ist auf die Kombi- bzw. synergistischen Reaktionen mit anderen Toxinen zu verweisen, die die Schwere der ausgelösten Erkrankungen/Symptome enorm erhöhen können. Heute gibt es längst ausreichend Kenntnis über die "Individuelle Suszeptibilität" - also die durch genetische Polymorphismen individuell höchst unterschiedliche Entgiftungsenzym-Kapazität. Allerdings wird in der wissenschaftlichen Literatur über die Minderung der Entgiftungskapazität von Metallen durch Polymorphismen der Glutathion-S-Transferase M1 ein Bevölkerungsanteil von 30-60% genannt. Allein dies sollte Warnung genug sein, jeden erdenklichen Metalleintrag in den Körper auf ein Minimum zu reduzieren. Nervengift gehört nicht in den Mund und Langzeit-Depotwirkungen von Metallen im Körper gehören gründlich wissenschaftlich auf ihre vielfältigenn pathogene Wirkungen hin untersucht! In der Diskussion sind da - um nur einige zu nennen - neben Immunsystemstörungen auch ein möglicher Zusamenhang mit Krebs sowie durch Placenta-Übertrag Autismus und vorgeburtliche neurologische Schädigungen. Das Vorsorgeprinzip gebietet ein umgehendes Verbot von Amalgam! Kathrin Otte, Stellvertretende Vorsitzende GENUK e.V., Gemeinnütziges Netzwerk für Umweltkranke"

Gröhe blockiert Amalgam-Verbot

Am 13. Oktober 2016 wurde im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ( hier die Tagesordnung, unter Punkt 14 ) für ein Amalgam-Verbot ab 2023 und ein Verbot der Verwendung von Amalgam bei schwangeren oder stillenden Frauen und bei der Behandlung von Milchzähnen ab einem Jahr nach dem Inkrafttreten der Verordnung gestimmt.
Nun beginnen die Verhandlungen zwischen dem Parlament, der Kommission und dem Europäischen Rat. Eine besondere Rolle kommt dabei dem deutschen Gesundheitsministerium zu, denn bislang blockiert es noch ein Amalgam-Verbot und hat damit Einfluss auf die gesamteuropäische Entscheidung.
 
Auf dieser Seite des EU-Umweltausschusses findet man die entsprechenden Dokumente (im einzelnen nicht direkt zu verlinken, weil diese Dokumente nur zum unmittelbaren download zur Verfügung stehen):
  • Der Entwurf eines Berichtes, Berichterstatter Stefan Eck
  • Die Änderungsanträge
  • Das Kompromiss-Papier
 
 

Greenpeace-Studie

Bundesregierung unterschätzt Gesundheitsgefahr durch Quecksilber

Presseerklärung von Greenpeace vom 27.05.2015

Ausserdem hier ein 4-Minuten-Beitrag im Deutschlandfunk vom gleichen Tage nachzuhören.

Der Mediziner und klinische Metalltoxikologe Peter Jennrich, der den Teil 2 der Studie mit dem Titel "Quecksilber - eine der schädlichsten Substanzen weltweit" geschrieben hat, sagt hier bei Minute 1:20 :

"Quecksilber schädigt das Nervensystem. Es führt zu Intelligenzminderung, zu geistiger Retardierung, zu Merkfähigkeitsstörungen oder Konzentrationsstörungen. Auch das Immunsystem ist ein Ziel-Organ für Quecksilber. Methylquecksilber wird als potentiell krebserregend von der WHO eingestuft.Quecksilber ist in der Lage, Autoimmunerkrankungen auszlösen oder zu verstärken. Dazu zählt auch Rheuma, Diabetes mellitus Typ 1, Lupus erythematodes oder andere Autoimmunerkrankungen. Quecksilber ist auch eine hormonell aktive Substanz und hat verschiedene Möglichkeiten, das Hormonsystem negativ zu beeinträchtigen."

 

Reinhard Lauer: Diagnose und Therapie der chronischen Quecksilbervergiftung

Reinhard Lauer, der Vorsitzende des BBfU, "Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte, insbesondere Amalgam, Schwermetalle und Holzschutzmittel e.V.", hat auf der domain www.amalgam-informationen.de einen sehr fundierten Artikel veröffentlicht zum Thema "Diagnose und Therapie der chronischen Quecksilbervergiftung", sehr zu empfehlen. Man muss auf der Seite in der Navigation links auf "Diagnose und Therapie" klicken.

 

Is dental amalgam safe for humans? - The opinion of the scientific committee of the European Commission

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Joachim Mutter


Abstract


It was claimed by the Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR)) in a report to the EU-Commission that “ ....no risks of adverse systemic effects exist and the current use of dental amalgam does not pose a risk of systemic disease... ” [1, available from: http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/docs/scenihr_o_016.pdf].


SCENIHR disregarded the toxicology of mercury and did not include most important scientific studies in their review. But the real scientific data show that:

(a) Dental amalgam is by far the main source of human total mercury body burden. This is proven by autopsy studies which found 2-12 times more mercury in body tissues of individuals with dental amalgam. Autopsy studies are the most valuable and most important studies for examining the amalgam-caused mercury body burden.


(b) These autopsy studies have shown consistently that many individuals with amalgam have toxic levels of mercury in their brains or kidneys.


(c) There is no correlation between mercury levels in blood or urine, and the levels in body tissues or the severity of clinical symptoms. SCENIHR only relied on levels in urine or blood.


(d) The half-life of mercury in the brain can last from several years to decades, thus mercury accumulates over time of amalgam exposure in body tissues to toxic levels. However, SCENIHR state that the half-life of mercury in the body is only “ 20-90 days ” .

(e) Mercury vapor is about ten times more toxic than lead on human neurons and with synergistic toxicity to other metals.


(f) Most studies cited by SCENIHR which conclude that amalgam fillings are safe have severe methodical flaws.